Kennen Sie diese Sätze: „Ich bin eben depressiv, da kann ich nicht auf dich zugehen.“ oder: „Ich habe ADHS, da ist es normal, dass ich die Dinge im Haushalt nicht so übernehmen kann wie du.“ Sie sind oft ein Versuch, einer scheinbar sehr komplex gewordenen Situation innerhalb der Partnerschaft eine Vereinfachung zu geben. Vielleicht, um sich Anstrengung zu ersparen, vielleicht aber auch, um eine Erklärung zu haben, mit der man als Paar wieder Fuß fassen kann…
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Sätze, die Ihre Beziehung retten können!
Der Berliner Tagesspiegel hat passend zum Valentinstag seine Beziehungsexpert*innen gefragt, welche Sätze in Beziehungen häufiger fallen können, um Krisen vorzubeugen. Lesen Sie hier den Tipp von Katharina Middendorf.
Was bedeutet Endometriose für die Partnerschaft?
Menschen, die an Endometriose erkrankt sind, haben nicht nur Schwierigkeiten, mit der Erkrankung und sich selbst einen guten Umgang zu finden. Auch in der Partnerschaft und in der Sexualität sind sie Herausforderungen und Einschränkungen ausgesetzt. Medizinisch kann für die Personen immer noch wenig getan werden und gesellschaftlich herrscht viel Unwissenheit vor. Umso wichtiger ist es, dass Paare miteinander im Gespräch bleiben und sich so die Möglichkeit geben, sich in diesen Herausforderungen nicht zu verlieren.
Sind Kinder eine Bedrohung für das Paar?
Es fällt auf, dass die meisten Paare, die eine Paartherapie in Anspruch nehmen, Kinder haben. Dabei gibt es in Deutschland mehr Paare ohne Kinder. Welche Gründe kann es geben, dass Paare mit Kindern in ihrer Paarbeziehung scheinbar mehr Beratung benötigen? Hier sind drei, die oft vorkommen.
Podcast Ananda der YOGA AKTUELL: „Warum Lustlosigkeit ein guter Grund ist, Sex zu haben“
Die Paar- und Sexualtherapeut*innen Katharina Middendorf und Ralf Sturm sprechen im Ananda-Podcast der Zeitschrift YOGA AKTUELL mit Julia Johannsen darüber, was ist, wenn sich Lust verändert.
Podcast Zeit Online: „Sex hört dann auf, wenn die Partner sich wichtig sind.“
Mit den Podcasthosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm sprechen die Paar- und Sexualtherapeut*innen Katharina Middendorf über gute Gründe für Sex, die viele oft nicht gelten lassen.
Kann man Anziehung wieder herstellen? Kann man sich wieder neu ineinander verlieben?
Der Paartherapeut und Sexualtherapeut Ralf Sturm widmet sich in diesem Beitrag zwei wichtigen Fragen, die in der Sexualtherapie häufig gestellt werden. In den Fragen, ob Anziehung wieder hergestellt werden und man sich wieder neu ineinander verlieben kann, spiegelt sich das Bedürfnis, auch in langjährigen Beziehungen eine Sexualität und ein Begehren zu erleben, die es wert sind, gewollt und gelebt zu werden.
Die Gefühle sind weg? Warum man an seiner Beziehung ruhig zweifeln darf
Wenn Paare das erste Mal zu uns kommen, ist meist mindestens eine der Personen unsicher, ob sie die andere noch liebt. Dann können sehr grundsätzliche Glaubenssätze zum Vorschein kommen: Man müsse für das Gegenüber doch immer intensive Empfindungen haben – sonst passe man nicht zusammen! Wir wundern uns manchmal schon, welch hohe Ansprüche viele Menschen an sich und andere haben, wie sie zu fühlen hätten.
Sex darf auch Arbeit machen!
Kürzlich war ein Paar bei uns, das schon länger nicht mehr miteinander schlief. Sie hatte zwar Lust und zeigte ihm das auch. Er aber war abweisend und sagte oft, er sei müde. Bis sie irgendwann ihre Avancen einstellte. Im Laufe des Gesprächs kam heraus, dass sie ihm früher einmal vorgeworfen hatte, er sei im Bett egoistisch; er habe sich nicht um sie gekümmert, sobald er zum Orgasmus gekommen war. Das ist bei vielen Paaren so. Meist reden sie nicht darüber. Und der Frust nimmt zu.
Abwarten hat noch nie ein Problem gelöst
Es ist ein klassischer Fall: Ein Paar aus unserer Praxis war frustriert darüber, dass sie nach der Geburt ihrer Kinder keinen Sex mehr hatten. In der Folge ist er aus dem Schlafzimmer ausgezogen. Beide haben gedacht: Wir brauchen Zeit – und dann kommen wir wieder zusammen.
Macht der Urlaub die Liebe kaputt?
Nach den Sommerferien wird es bei uns in der Praxis voller. Das liegt nicht daran, dass sich nach dem Jahresurlaub in vielen Beziehungen etwas bewegt. Dazu gibt es Untersuchungen: Zwei von drei Paaren geraten in den gemeinsamen freien Wochen in Streit, jede dritte Scheidung wird nach dem Urlaub eingereicht. Überdurchschnittlich oft sagen uns Klienten, dass ihre Krise nach einer gemeinsamen Reise angefangen hat.
Verletzungen in der Partnerschaft: Keine Vergebung ohne richtige Entschuldigung
Viele Menschen denken, dass eine Entschuldigung gar nicht so schwer sei. Es ist doch nur ein Wort! Aber zwischen einer Reihe von Verfehlungen ein „Sorry“ hinzurotzen ist eben noch lange keine Entschuldigung.








